Steckst du in der „Wie du mir so ich dir“ Schleife?
Steckst du in der „Wie du mir, so ich dir“-Schleife?
Hey, ich bin Kim – glücklich verheiratet, stolze Mama und vor allem glücklich mit mir selbst, meinem Leben und meinem Umfeld. Willkommen bei meinem Blog zu meinem Podcast „THE KIM THING“. Hier geht es nicht um mich, sondern um dich. Ich bin kein Coach, aber ich teile meine Erfahrungen und Gedanken mit dir, um dich zu inspirieren, den Mut aufzubringen, deine persönliche Wahrheit zu leben.
In meinem Podcast geht es um ein ganzheitliches Bewusstsein fürs Leben – darum, auf allen Ebenen erfolgreich und glücklich zu sein. Heute möchte ich über ein Thema sprechen, das uns alle betrifft, auch wenn wir es vielleicht nicht immer wahrhaben wollen: die „Wie du mir, so ich dir“-Schleife. Ich lade dich ein, offen für ein bisschen Selbstreflexion zu sein. Los geht’s!
Was ist die „Wie du mir, so ich dir“-Schleife?
Wir alle kennen diese Situationen: Jemand reagiert auf eine Weise, die uns verletzt, enttäuscht oder ärgert. Vielleicht antwortet eine Freundin nicht auf unsere Nachricht, obwohl wir uns Mühe gegeben haben. Oder in einem Streit reagiert unser Gegenüber laut und ausfallend – und plötzlich werden wir es auch. Das Gefühl, zurückzustecken oder „der Unterlegene“ zu sein, verletzt uns, und wir neigen dazu, Gleiches mit Gleichem zu vergelten.
Doch was passiert dabei wirklich? Oftmals sind wir so in unseren eigenen Emotionen gefangen, dass wir automatisch davon ausgehen, dass das Verhalten des anderen etwas mit uns zu tun hat. Wir fühlen uns zurückgewiesen, übergangen oder gekränkt – und reagieren entsprechend. Dabei sabotieren wir nicht nur unser eigenes Glück, sondern auch unsere Beziehungen.
Die Konsequenzen der „Wie du mir, so ich dir“-Mentalität
Wenn wir in dieser Schleife hängen, verlieren wir oft den Blick für das Wesentliche. Wir interpretieren das Verhalten anderer durch unsere persönliche Brille und malen uns Szenarien aus, die mit der Realität oft wenig zu tun haben. Diese Interpretationen führen dazu, dass Beziehungen – egal ob freundschaftlich, geschäftlich oder romantisch – Schaden nehmen können.
Ein Beispiel: Du schreibst jemandem eine Nachricht und erhältst tagelang keine Antwort. Statt nachzufragen, was los ist, fühlst du dich verletzt und entscheidest dich, ebenfalls nicht zu antworten, wenn die Person sich irgendwann meldet. Aber was, wenn die andere Person gerade mit eigenen Problemen kämpft oder einfach nur überfordert ist? Indem du in der „Wie du mir, so ich dir“-Schleife verharrst, verbaust du dir die Chance auf eine klärende und wertvolle Kommunikation.
Wie du aus der Schleife ausbrechen kannst
Der erste Schritt, um aus dieser Dynamik auszubrechen, ist Bewusstsein. Halte inne, wenn du merkst, dass du dabei bist, das Verhalten deines Gegenübers zu spiegeln. Frage dich: „Ist das wirklich ein Angriff gegen mich? Oder steckt vielleicht etwas ganz anderes dahinter?“
Ein einfacher, aber effektiver Ansatz ist, liebevoll nachzufragen: „Geht es dir gut? Gibt es etwas, womit ich dir helfen kann?“ Oft stellt sich heraus, dass das Verhalten deines Gegenübers nichts mit dir zu tun hat, sondern mit eigenen Unsicherheiten oder Herausforderungen. Statt dich persönlich angegriffen zu fühlen, kannst du so die Beziehung auf eine tiefere, wertvollere Ebene bringen.
Was du gewinnen kannst
Wenn du die „Wie du mir, so ich dir“-Mentalität hinter dir lässt, wirst du merken, wie viel leichter und erfüllender Beziehungen sein können. Du gewinnst an emotionaler Stärke und Selbstwert, weil du dich nicht mehr von äußeren Umständen abhängig machst. Und selbst wenn eine Beziehung trotz deiner Bemühungen nicht funktioniert, kannst du mit gutem Gewissen sagen: „Ich habe mein Bestes gegeben.“
Denke an all die Menschen, die dir in schwierigen Momenten mit Respekt und Verständnis begegnet sind. Hast du sie deswegen herabgesetzt? Wahrscheinlich nicht. Vielmehr hast du ihre Stärke bewundert. Sei selbst dieser Mensch – für dich und für andere.
Fazit: Dein Weg zu authentischen, glücklichen Beziehungen
Die „Wie du mir, so ich dir“-Schleife mag verführerisch sein, aber sie führt nirgendwohin. Stattdessen kannst du dir bewusst machen, dass du nicht in den Angriff oder die Selbstverteidigung gehen musst. Gehe einen Schritt auf dein Gegenüber zu, zeige Verständnis und öffne dich für eine neue, liebevolle Art der Kommunikation. Du hast nichts zu verlieren – nur zu gewinnen.
Ich hoffe, diese Gedanken haben dich inspiriert, deine Sichtweise zu hinterfragen und neue Wege auszuprobieren. Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren und lass uns darüber sprechen!
Bis zur nächsten Folge, deine Kim ❤️