Kim‘s Reallife Update: Über Lebensmittelvergiftung/Party/Kiwu/Mitarbeiter
Heute kommt ein echtes Reallife Update – ungefiltert, ein bisschen chaotisch, aber genau so war die Woche auch. Ich nehme dich mit durch vier Themen, die gefühlt innerhalb von ein paar Tagen passiert sind: Lebensmittelvergiftung (oder Magen-Darm?), Party/Karneval, Kinderwunsch und Mitarbeiter/Team.
Und ja: Es ist eine dieser Folgen, wo ich nicht “ein Thema” habe, sondern dich einfach in meine Realität reinlasse – weil das Leben manchmal nicht in saubere Kapitel passt.
1) Erstmal: Ich war komplett raus (Lebensmittelvergiftung oder Magen-Darm)
Ich hatte ein paar Tage, da ging wirklich gar nichts mehr. Übelkeit, Krämpfe, Schwäche – dieses klassische “Ich versuche nur irgendwie eine Position zu finden, in der mir nicht schlecht wird.”
Das Verrückte: Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob es einfach eine Magen-Darm-Grippe war oder wirklich eine Lebensmittelvergiftung. Wir waren vorher essen, und es gibt ja Sachen, die schlagen sofort durch – und andere eben erst später. Und genau da fängt dann dieses Kopfkino an: War’s das Restaurant? War’s was anderes? Warum jetzt?
Auf jeden Fall: Es hat mich komplett aus dem Alltag gekickt – und wenn du Kinder hast, weißt du: “krank sein” funktioniert nicht so richtig. Es ist eher so ein trotzdem funktionieren müssen – nur mit weniger Energie.
2) Party, Karneval & warum Erwachsene viel zu selten Spaß haben
Dann kam der zweite Block: Pläne, die plötzlich kippen. Karneval stand an, Valentinstag fiel da rein – und durch mein “ich bin raus”-Level musste ich Sachen absagen bzw. verschieben. Das war einfach bitter, weil vieles schon organisiert war.
Aber: Genau daraus ist auch etwas entstanden, was ich richtig gefeiert habe. Ich habe gemerkt, wie sehr mir das gefehlt hat: Leute um uns herum, Musik, tanzen, lachen, dieses “Leben im Haus”. Und vor allem ist mir aufgefallen:
Als Eltern hat man viel zu selten richtig Spaß. Man hängt dann auf Kindergeburtstagen rum (die für Erwachsene meistens… sagen wir: begrenzt spannend sind) und vergisst total, dass man selbst auch noch ein Mensch ist, der feiern will.
In der Folge erzähle ich dir, wie wir das diesmal gelöst haben – und warum ich mir eigentlich wünsche, dass wir viel öfter solche Formate haben: Kinder + Erwachsene, tagsüber, ohne komplett zu eskalieren, aber mit echtem Spaß.
3) Kiwu-Update: Warum ich jetzt einen anderen Weg gehe
Ich habe in der Folge auch ein Kinderwunsch-Update gegeben – und ich halte es weiterhin so: ich teile nur so viel, wie es sich für mich stimmig anfühlt.
Fakt ist: Wir versuchen es seit längerer Zeit, beim ersten Kind ging alles sofort – und jetzt ist es eben anders. Und wenn man eine gewisse Zeit an einem Punkt steht, kommt irgendwann dieser Moment, wo man sagt:
“Ich will das nicht mehr dem Zufall überlassen.”
Ich habe gestartet mit Untersuchungen, Blutwerten, Ultraschall, Hormonchecks – und bisher sieht vieles erstmal unauffällig aus. Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Kinderwunsch wird ab dem Moment, wo Kliniken & Untersuchungen dazukommen, unromantisch. Da ist nichts mit Storch und Magie – da sind Termine, Werte, Abläufe und manchmal auch Untersuchungen, auf die man wirklich… keine Lust hat.
Ich erkläre in der Folge auch, warum mir das Thema so wichtig ist – nicht aus irgendeinem “perfekten Familienbild”, sondern weil ich sehr klar fühle: Ich möchte nicht, dass mein Kind später alleine steht. Freunde sind wichtig, ja – aber Familie ist etwas anderes. Und das ist ein Gedanke, der mich nicht loslässt.
4) Mitarbeiter & Team: mein Trigger-Thema (und warum ich da noch “gebremst” bin)
Und dann kommt das Thema, bei dem ich innerlich immer kurz zusammenzucke: Mitarbeiter.
Ich habe lange eher mit Freelancern gearbeitet: projektbezogen, remote, sauber – jeder macht sein Ding, Rechnung, fertig. Das war für unsere letzten Jahre absolut ausreichend.
Aber: Wenn ich in die Zukunft denke – größere Projekte, mehr Struktur, vielleicht sogar eine sichtbare Fläche/Büro – dann merke ich, dass ich um ein echtes Team nicht herumkomme. Und genau da sitzt bei mir noch ein dicker Knoten.
Ich bin ehrlich: Ich fühle mich “gebrandmarkt” von früheren Mitarbeiter-Erfahrungen. Dieses Gefühl von: Menschen sind entweder super gut, aber wollen sich nichts sagen lassen – oder sie funktionieren, aber dann fehlt etwas anderes. Und das hat bei mir eine richtige Abwehr aufgebaut.
Gleichzeitig weiß ich: Wenn ich wieder schwanger werde und/oder ich mir Wachstum wirklich erlaube, brauche ich verlässliche Unterstützung. Nicht erst, wenn’s brennt, sondern vorher. Ein Team, das den Rücken stärkt, damit nicht alles zusammenfällt, sobald das Leben Life macht.
Mein Fazit nach dieser Woche
Diese Folge ist für mich so ein typisches Beispiel, wie das echte Leben läuft:
- Du planst – und dann kommt der Körper und sagt: “Nein.”
- Du willst Romantik – und bekommst stattdessen Organisation.
- Du willst Kontrolle – und lernst wieder Vertrauen.
- Und du willst Wachstum – aber musst dafür alte Themen (wie Mitarbeiter/Team) wirklich auflösen.
Wenn du gerade in einer ähnlichen Phase bist: Ich fühle dich. Und ich hoffe, du nimmst aus der Folge vor allem eins mit: Du musst nicht alles perfekt machen. Du musst nur weitergehen.
Tags: Reallife Update, Lebensmittelvergiftung, Magen-Darm, Karnevalsparty, Elternalltag, Kinderwunsch, Kiwu, Hormone, Klinik, Teamaufbau, Mitarbeiter, Business & Leben
