Ab wann ist „aufgeben“ der smartere Weg?

Ab wann ist „aufgeben“ der smartere Weg?

Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts „The Kim Thing“. Ich bin Kim – erfolgreiche Unternehmerin, glückliche Ehefrau, stolze Mama und absolut im Einklang mit mir selbst und meinem Leben. Schön, dass du hier bist und eingeschaltet hast! Heute sprechen wir über ein Thema, das mich selbst jahrelang beschäftigt hat: Ab wann ist „aufgeben“ der smartere Weg?

Ich weiß, das Thema „aufgeben“ ist oft mit einem negativen Beigeschmack verbunden. Aber muss das wirklich so sein? In diesem Blogpost möchte ich dir meine persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Erkenntnisse zu diesem Thema mitgeben. Vielleicht hilft es dir ja, eine neue Perspektive darauf zu entwickeln!

Aufgeben: Ein Tabuthema?

Wenn ich an meine Zwanziger zurückdenke, war das Thema „aufgeben“ für mich gleichbedeutend mit „versagen“. Ich hatte diese Einstellung, dass man durchhalten muss – egal wie unangenehm oder schwer etwas ist. Das Leben ist kein Ponyhof, oder? So wurde es mir zumindest beigebracht.

Ich habe an vielen Dingen festgehalten, die mir gar nicht mehr gutgetan haben. Sei es beruflich, in Beziehungen oder sogar bei meinen Lebenszielen. Warum? Weil ich Angst hatte, zu versagen. Ich wollte erfolgreich sein, etwas leisten und Anerkennung bekommen – sei es von meinen Eltern, meinem Umfeld oder der Gesellschaft. Aufgeben war für mich keine Option, weil ich dachte, es würde mich schwach oder unfähig machen.

Wann ist aufgeben smart?

Heute sehe ich das ganz anders. Ich habe gelernt, dass aufgeben manchmal die klügste Entscheidung sein kann, die man treffen kann. Denn warum solltest du Dinge weiter mit dir herumschleppen, die dich unglücklich machen oder nicht mehr zu deinem authentischen Selbst passen?

Für mich ist „aufgeben“ heute kein Zeichen von Schwäche mehr, sondern ein Ausdruck von Stärke und Selbstbewusstsein. Es bedeutet, dass du mutig genug bist, ehrlich zu dir selbst zu sein und loszulassen, was nicht mehr in dein Leben gehört. Das kann ein Job sein, der dich auslaugt, eine Freundschaft, die dir Energie raubt, oder ein Lebensziel, das einfach nicht mehr zu der Person passt, die du geworden bist.

Der Unterschied zwischen „aufgeben“ und „versagen“

Ein wichtiger Punkt, den ich für mich erkannt habe, ist der Unterschied zwischen „aufgeben“ und „versagen“. Aufgeben bedeutet nicht, dass du gescheitert bist. Es bedeutet, dass du dich weiterentwickelt hast – dass du erkannt hast, was dir wirklich wichtig ist und was nicht. Genau diese Erkenntnis ist extrem smart und mutig.

Ich erinnere mich an eine Phase in meinem Leben, in der ich in einer toxischen Beziehung festgesteckt habe. Ich hatte das Gefühl, dass ich versagen würde, wenn ich diese Beziehung beende. Doch letztendlich habe ich erkannt, dass es der einzig richtige Schritt war, um wieder zu mir selbst zu finden und glücklich zu werden.

Loslassen, um Platz für Neues zu schaffen

Manchmal halten wir an alten Visionen oder Zielen fest, einfach weil wir sie uns irgendwann mal vorgenommen haben. Doch was passiert, wenn wir uns weiterentwickeln und diese Visionen nicht mehr zu uns passen? Genau dann ist es Zeit, loszulassen.

Ich selbst ertappe mich manchmal noch dabei, dass ich an alten Ideen festhalte, obwohl sie mir nicht mehr entsprechen. Aber ich habe gelernt, dass es kein Versagen ist, solche Dinge loszulassen. Es ist der Weg, Platz für Neues zu schaffen – für Visionen, die wirklich mit meinem jetzigen Ich übereinstimmen.

Mein Fazit: Aufgeben als Teil deines Wachstums

Aufgeben ist kein Scheitern. Es ist ein Zeichen dafür, dass du dich weiterentwickelst und den Mut hast, Entscheidungen zu treffen, die dich näher zu deinem authentischen Selbst bringen. Es geht darum, ehrlich zu dir selbst zu sein und den Fokus darauf zu legen, was dich wirklich glücklich macht.

Denk immer daran: Du kannst nicht alles mit dir herumtragen. Manchmal musst du loslassen, um Platz für Neues zu schaffen und deine Energie auf das zu lenken, was wirklich zählt.

Was denkst du darüber?

Hast du schon einmal etwas aufgegeben, das dir schwergefallen ist, sich aber letztendlich als die richtige Entscheidung herausgestellt hat? Oder steckst du vielleicht gerade in einer Situation, in der du überlegst, etwas loszulassen? Ich würde mich riesig freuen, wenn du deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren mit mir teilst!

Bis zum nächsten Mal, deine Kim 💛

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