Weltfrauentag
Weltfrauentag: Warum wir noch einen langen Weg vor uns haben
Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog! Ich bin Kim – erfolgreiche Unternehmerin, glückliche Ehefrau, stolze Mama und absolut im Reinen mit mir selbst und meinem Leben. Mein Podcast „The Kim Thing“ dreht sich nicht nur um mich, sondern vor allem um dich. Es geht darum, wie wir gemeinsam ein ganzheitlich bewusstes, erfolgreiches und glückliches Leben führen können. Heute möchte ich ein Thema ansprechen, das mir besonders am Herzen liegt: den Weltfrauentag. Diese Folge ist für alle starken, inspirierenden Frauen und natürlich auch für die Männer, die uns unterstützen.
Ich nehme euch mit auf eine kleine Reise durch die Geschichte der Gleichberechtigung, spreche über Feminismus und Emanzipation und zeige auf, warum wir trotz vieler Fortschritte noch lange nicht am Ziel sind. Also, los geht’s – packen wir es an!
Ein Blick in die Geschichte: Der lange Weg zur Gleichberechtigung
Wisst ihr, wann die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Deutschland erstmals gesetzlich verankert wurde? Das war 1949 – also vor gerade einmal 73 Jahren. In der Weltgeschichte ist das ein Wimpernschlag. Doch was mich besonders schockiert hat: Die erste Frauenbewegung in Deutschland fand bereits 1849 statt, 100 Jahre zuvor! Louise Otto-Peters, die Begründerin der deutschen Frauenbewegung, setzte sich damals für das Recht auf Arbeit und Bildung für Frauen ein. 100 Jahre Kampf für das, was heute für viele von uns selbstverständlich erscheint. Wahnsinn, oder?
Doch selbst nach 1949 war der Weg zur Gleichberechtigung noch lang und steinig. Zum Beispiel durfte ein Mann bis 1958 die Arbeit seiner Frau ohne ihre Zustimmung kündigen. Und erst seit 1977 – vor gerade einmal 45 Jahren – sind Frauen gesetzlich nicht mehr verpflichtet, den Haushalt zu führen. Das waren für mich echte Aha-Momente in meiner Recherche, die mir gezeigt haben, wie jung die Gleichberechtigung in Deutschland eigentlich ist.
Feminismus heute: Warum „Nein“ erst seit 2016 wirklich „Nein“ bedeutet
Eine der schockierendsten Erkenntnisse für mich war, dass sexuelle Nötigung in der Ehe in Deutschland erst seit 1997 als Vergewaltigung strafbar ist. Ja, ihr habt richtig gehört: Vor 1997 war es für Frauen fast unmöglich, ihren Ehemann für sexuelle Übergriffe zur Rechenschaft zu ziehen. Und jetzt kommt’s: Erst seit 2016 gilt in Deutschland das Prinzip „Nein heißt Nein“. Das bedeutet, dass eine Frau nicht mehr aktiv kämpfen oder sich wehren muss, damit eine Vergewaltigung als solche anerkannt wird. Erst vor sechs Jahren! Das zeigt, wie viel es noch zu tun gibt.
Wir leben oft in dem Glauben, dass Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft längst selbstverständlich ist. Doch ein Blick in die Geschichte – und auf aktuelle Gesetze – zeigt, dass wir in vielen Bereichen noch ganz am Anfang stehen. Und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.
Warum wir alle gefragt sind
Wir Frauen müssen uns bewusst machen, dass die Rechte, die wir heute genießen, hart erkämpft wurden. Sie sind kein Geschenk, sondern das Ergebnis von jahrzehntelangem Einsatz und Mut unzähliger Frauen vor uns. Doch wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Es liegt an uns, die Errungenschaften weiterzuführen und für die Rechte der nächsten Generationen zu kämpfen.
Wenn ich darüber nachdenke, bin ich unendlich dankbar für Frauen wie Louise Otto-Peters, die den Grundstein gelegt haben. Es ist unsere Aufgabe, ihre Vision weiterzutragen. Das bedeutet nicht nur, unsere eigenen Rechte zu verteidigen, sondern auch andere zu unterstützen – egal, ob es um faire Bezahlung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder den Kampf gegen Gewalt an Frauen geht.
Teile deine Gedanken mit mir!
Was denkst du über die Entwicklung der Gleichberechtigung? Gibt es Momente in deinem Leben, in denen dir bewusst wurde, wie wichtig diese Themen sind? Ich würde mich riesig freuen, wenn du deine Gedanken und Erfahrungen mit mir teilst. Schreib mir gerne einen Kommentar oder schick mir eine Nachricht. Lass uns gemeinsam diskutieren, inspirieren und voneinander lernen!
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Blogpost zu lesen. Wenn du mehr über das Thema erfahren möchtest, hör dir die komplette Folge meines Podcasts an: Hier geht’s zur Episode.