Selbstständig werden oder sein mit Kind?!

Selbstständig werden oder sein mit Kind?!

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von THE KIM THING. Schön, dass du hier bist! Heute spreche ich über ein Thema, das für viele von euch super relevant ist: Selbstständig werden oder sein mit Kind. Es ist ein Thema, zu dem mich im letzten Jahr unglaublich viele Nachrichten erreicht haben. Deshalb habe ich beschlossen, diese Podcast-Folge und diesen Blogpost dazu aufzunehmen.

Eigentlich wollte ich das Thema Kinder und Familie hier nicht so in den Fokus nehmen, denn das ist kein Mama- oder Erziehungspodcast. Aber mal ehrlich, viele von uns haben Kinder oder planen, irgendwann welche zu haben. Und dann stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie funktioniert das mit der Selbstständigkeit? Lass uns also direkt eintauchen!

Selbstständigkeit: Risiko oder Chance?

Ein Punkt, der immer wieder aufkommt, wenn es um Selbstständigkeit geht, ist das Wort „Risiko“. Viele denken, Selbstständigkeit bedeutet eine riesige Unsicherheit. Aber ich möchte dir eine andere Perspektive geben. Was ist denn wirklich sicher? Ein festes Gehalt? Eine unbefristete Anstellung? Firmen können pleitegehen, Arbeitsplätze können gestrichen werden – es gibt keine 100%ige Garantie.

Gleichzeitig bietet Deutschland so viele Möglichkeiten, sich selbstständig zu machen, gerade auch mit Kind. Es gibt Fördermittel, Netzwerke und Unterstützung. Natürlich ist es wichtig, sich mit den finanziellen Aspekten auseinanderzusetzen, aber ich glaube, die meisten von euch, die darüber nachdenken, haben das längst getan.

Selbstständig mit Kind: Wie geht das?

Viele fragen sich, wie man Selbstständigkeit und Kinder unter einen Hut bekommt. Meine Antwort: Es ist gar nicht so anders als Arbeiten im Angestelltenverhältnis. Der einzige Unterschied ist, dass du dir deine Schritte selbst vorgibst. Und ja, das erfordert Disziplin, genauso wie ein Job. Aber es bringt auch eine unglaubliche Freiheit mit sich.

Ein häufiges Vorurteil ist, dass Selbstständige immer nur arbeiten – „selbst und ständig“, wie es so schön heißt. Aber das muss nicht sein. Du kannst smart arbeiten, dir ein gutes Zeitmanagement aneignen und dir Freiräume schaffen. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern viele Grautöne dazwischen. Du kannst deine Arbeitszeit so gestalten, dass sie für dich und deine Familie passt.

Freiheit und Flexibilität: Der größte Vorteil

Für mich ist der größte Vorteil der Selbstständigkeit die Freiheit. Ich kann mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und mein Leben so gestalten, wie es sich für uns richtig anfühlt. Beispielsweise habe ich im letzten Jahr etwa zehn Wochen Urlaub gemacht. Das ist als Angestellte fast unmöglich, oder?

Ein weiterer Punkt: Ich musste meine Tochter nicht mit einem oder zwei Jahren in die Kita geben. Stattdessen konnte ich sie durch eine Au-pair-Betreuung zu Hause betreuen lassen. Das gibt mir die Möglichkeit, in den ersten prägenden Lebensjahren voll für sie da zu sein. Natürlich ist das nicht für jeden eine Option, aber es zeigt, wie viel Flexibilität Selbstständigkeit bieten kann.

Krankheit, Kinder & der Alltag

Eines der großen Themen ist natürlich, wie man mit Krankheit umgeht – sei es die eigene oder die der Kinder. Viele Angestellte stehen unter enormem Druck, wenn ihre Kinder krank werden. In der Selbstständigkeit kannst du dir diesen Druck nehmen. Du bist dein eigener Chef und kannst flexibel reagieren. Ja, das erfordert Organisation, aber es ist machbar.

Und noch etwas: Krankheit wird oft durch negativen Stress ausgelöst. Wenn du selbstständig bist und etwas machst, das dich erfüllt, bist du weniger gestresst und entspannter. Das wirkt sich positiv auf dich und dein Umfeld aus.

Inspiration von Bobby Brown

Zum Abschluss möchte ich noch etwas teilen, das mich unglaublich inspiriert hat. Bobby Brown, die Gründerin des Kosmetik-Imperiums, wurde einmal gefragt, wie sie es geschafft hat, ihre Karriere mit vier Kindern zu vereinbaren. Ihre Antwort war einfach genial: Sie hat ihr Unternehmen so aufgebaut, dass ihre Kinder immer dabei sein konnten. Wenn jemand ein Problem damit hatte, waren es nicht ihre Geschäftspartner. Boom!

Diese Einstellung hat mich total beeindruckt und inspiriert. Es zeigt, dass es möglich ist, ein erfolgreiches Business zu führen und gleichzeitig für die Familie da zu sein. Es erfordert Mut und Kreativität, aber es ist machbar.

Was denkst du?

Wie stehst du zum Thema Selbstständigkeit mit Kind? Hast du vielleicht eigene Erfahrungen oder Fragen? Schreib mir gerne in die Kommentare oder schick mir eine Nachricht. Ich freue mich darauf, von dir zu hören!

Bis zum nächsten Mal!
Deine Kim

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