KIM‘S LIFE UPDATE!
KIM’S LIFE UPDATE!
Episode-Link: Hör dir die Episode hier an
Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Blogpost auf THE KIM THING! In meiner neuesten Podcast-Folge habe ich einen ganz persönlichen Einblick in die letzten turbulenten Wochen meines Lebens gegeben. Es ging drunter und drüber, und ich möchte heute mit euch teilen, was passiert ist und welche Entscheidungen ich getroffen habe. Also schnallt euch an, es wird ehrlich und ungefiltert!
Warum wir unsere Au-pair gekündigt haben
Ja, ich lasse direkt die Bombe platzen: Wir haben unsere Au-pair gekündigt. Es war keine leichte Entscheidung, aber sie war unvermeidlich. Unsere Familie hatte eine wirklich schwierige Zeit, und ich möchte euch hier ein wenig hinter die Kulissen blicken lassen.
Am Anfang lief es schon recht holprig. Wir hatten viele Gespräche geführt und gehofft, dass sich die Situation verbessert – und tatsächlich gab es kurze Phasen, in denen es besser wurde. Aber letztlich waren die Downs viel länger und intensiver als die Ups. Unsere Au-pair brachte eine sehr schwere Energie mit, die unsere gesamte Familie belastet hat.
Wir sind eigentlich eine sehr fröhliche, energiegeladene Familie, doch diese Energie wurde uns Stück für Stück geraubt. Besonders bitter war, dass sie nicht einmal mit unserer zweijährigen Tochter gesprochen hat. Stellt euch das mal vor: Vier Stunden täglich verbringt jemand mit eurem Kind, ohne mit ihm zu kommunizieren. Das hat nicht nur unsere Tochter beeinflusst, sondern auch die gesamte Dynamik in unserem Zuhause.
Ein unangenehmer Abschied
Nachdem wir zahlreiche Gespräche geführt und versucht hatten, die Situation zu verbessern, mussten wir uns schließlich eingestehen, dass es einfach nicht passt. Mein Mann und ich waren uns einig, dass wir so nicht weitermachen können – weder für uns noch für unsere Tochter.
Wir haben das Gespräch gesucht und ihr die Möglichkeit gegeben, selbst zu kündigen. Sie stimmte zu, dass es besser sei, die Zusammenarbeit zu beenden. Doch die Zeit bis zu ihrem endgültigen Abschied war alles andere als angenehm. Sie zog sich komplett zurück, verbrachte die meiste Zeit in ihrem Zimmer und hatte keinerlei Interesse daran, Teil unserer Familie zu sein. Diese zwei Wochen waren emotional und energetisch unglaublich anstrengend.
Ich möchte betonen, dass wir sie immer respektvoll behandelt haben. Wir haben ihr Freiräume gelassen, sie bei allem unterstützt und versucht, ihr den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Aber es war klar, dass sie nicht aus den richtigen Gründen bei uns war – sie wollte einfach nur raus aus ihrem alten Umfeld und hatte keine echte Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern.
Lehren aus dieser Erfahrung
Rückblickend war das eine enorme Lernerfahrung für uns als Familie. Ich habe erkannt, wie wichtig es ist, die richtige Energie in unser Zuhause zu holen. Eine Au-pair sollte eine Unterstützung sein, jemand, der unser Leben bereichert und nicht zusätzlich belastet.
Ich bin ehrlich: Diese Erfahrung hat mich ausgelaugt. Aber jetzt, wo sie vorbei ist, spüre ich, wie ich langsam wieder zu mir selbst finde. In den letzten Tagen habe ich viel geschlafen, mich regeneriert und versucht, die letzten Wochen zu verarbeiten. Unsere Familie fühlt sich endlich wieder wie unsere Familie an, und das ist das Wichtigste.
Was kommt als Nächstes?
Natürlich bleibt die Frage: Was machen wir jetzt? Im Moment haben wir keine neue Au-pair, und das ist auch okay so. Wir wollen uns erstmal sortieren und die Situation reflektieren, bevor wir den nächsten Schritt gehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die richtige Lösung für uns finden werden – mit Ruhe, Geduld und den richtigen Prioritäten.